Wirtschaftsförderung

Aktuelle Informationen zum Coronavirus für Unternehmen:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in einem Maßnahmenpaket die wichtigsten finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten und Liquiditätshilfen zusammengefasst: 

Maßnahmenpaket für Unternehmen

 

Der Bund und das Land Niedersachsen stellen über die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) viele Corona-Sonderprogramme zur Verfügung. Auch hat die NBank ein Webinar zu den aktuellen Förderprogrammen veranstaltet: 

Aktuelle Corona-Förderprogramme: Webinar der NBank 

Übersicht zu den Hilfsprogrammen der NBank 

Aktuelle Hilfen auf einem Blick 

 

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe II endete am 31. März 2021. Änderungsanträge können bis zum 31. Mai 2021 gestellt werden.

Informationen zur Überbrückungshilfe II 

FAQ's zur Überbrückungshilfe II

 

Weiterhin ist die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist seit dem 10. Februar möglich.  

Die Überbrückungshilfe III kann nun auch von jungen Unternehmen bis zum Gründungsdatum 31. Oktober 2020 beantragt werden. 

Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums

Die Kriterien für die Antragsberechtigung wurden vereinfacht. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 zu verzeichnen hat, z.B. wegen einer Corona-bedingten Betriebsschließung oder weil aufgrund der Corona-Einschränkungen weniger Kunden kamen, kann es einen Antrag auf die Überbrückungshilfe III stellen. Unternehmen können die Überbrückungshilfe III für jeden Monat beantragen, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt. Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021. Die Antragsfrist endet am 31. August 2021. Die Antragstellung erfolgt wie bisher über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de 

Um dem Infektionsgeschehen positiv entgegenzuwirken, wird Unternehmen die Bereitstellung eines Testangebotes für Mitarbeiter*innen empfohlen. Die Kosten müssen grundsätzlich von den Unternehmen getragen werden, können jedoch im Rahmen der Überbrückungshilfe III geltend gemacht werden. Förderfähige Hygienemaßnahmen sind z.B. Einmalartikel zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen, wie Schnelltests, Desinfektionsmittel und Schutzmasken. Auch Schulungen von Mitarbeiter*innen zu Hygienemaßnahmen sind förderfähig. 

Die wichtigsten Informationen stellt Ihnen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Verfügung: 

Informationen zur Überbrückungshilfe III

FAQ's zur Überbrückungshilfe III

Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist gestartet 

 

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III nicht in Frage kommt. Soloselbstständige können einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragen. Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich. Der Antrag kann direkt gestellt werden und die Antragsfrist endet am 31. August 2021.

Neustarthilfe: Informationen und Antragstellung

 

Aufgrund der erneuten vorübergehenden Schließung einzelner Branchen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hat die Bundesregierung außerordentliche Wirtschaftshilfen für Unternehmen, Selbstständige und Vereine, die direkt vom Teil-Lockdown betroffen sind, beschlossen. Anträge für die sogenannte Novemberhilfe/Dezemberhilfe können auf der Seite https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/ gestellt werden. 

Die Höhe der Novemberhilfe/Dezemberhilfe beträgt bis zu 75 Prozent des jeweiligen Vergleichsumsatzes (abhängig von der Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld, anderen Corona-Hilfen im gleichen Bezugszeitraum und dem Vorliegen der beihilferechtlichen Voraussetzungen) und wird anteilig für jeden Tag im November beziehungsweise Dezember 2020 berechnet, an dem ein Unternehmen tatsächlich vom Corona-bedingten Lockdown im Sinne der November-/Dezemberhilfe direkt, indirekt oder über Dritte betroffen war. Die Antragsfrist endet am 30. April 2021.

 

Informationen des Bundeswirtschaftsministeriums

Hinweise der NBank

FAQ's zur Novemberhilfe/Dezemberhilfe

Hotline Novemberhilfe für Soloselbstständige (bis 5.000 Euro): +49 30-1200 21034
Hotline Novemberhilfe für prüfende Dritte: +49 30-52685087

Servicezeiten Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr

 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet umfangreiche Liquiditätskredite für Unternehmen an. Mit dem "Investitionskredit für kommunale und soziale Unternehmen (IKU)" haben auch gemeinnützige und kommunale Unternehmen die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu erhalten: 

Kfw-Corona-Hilfen für Unternehmen 

Investitionskredit für kommunale und soziale Unternehmen

 

Auch wurde das Hilfsprogramm "Ausbildungsplätze sichern" entwickelt und beschlossen. Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. 

Die Ausbildungsprämie fördert KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

    Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.

    Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.
     

    Informationen der Arbeitsagentur zur Ausbildungsprämie

    Flyer der Bundesagentur für Arbeit zum Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

    zur Antragstellung


    Darüber hinaus fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Unternehmen können Zuschüsse für Investitionen in digitale Technologien und für Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen beantragen. Antragsberechtigt sind Betriebe der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks und der freien Berufe mit 3 bis 499 Beschäftigten. Projektträger ist der DLR-Projektträger.

    Informationen zum Bundesförderprogramm "Digital jetzt"

    Richtlinie zum Förderung "Digital jetzt"

     

    Die NBank bietet neben dem Digitalbonus Niedersachsen für Unternehmen auch ein Förderprogramm für eingetragene Vereine und gemeinnützige Körperschaften an. Mithilfe des "Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen" können Vereine und gemeinnützige Körperschaften einen Zuschuss für Investitionen in die Digitalisierung oder IT-Sicherheit beantragen. 

    Informationen zum Digitalbonus Niedersachsen 

    Informationen zum Digitalbonus für Vereine und gemeinnützige Körperschaften 

     

    Ebenfalls können über die NBank Zuschüsse für den Bereich Tourismus beantragt werden. Das Förderprogramm "Touristische Infrastruktur" richtet sich an kommunale Gebietskörperschaften oder juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die ein Vorhaben im Bereich touristische Entwicklung durchführen wollen. Die Förderung zielt darauf ab, durch die Umsetzung touristischer Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit ansässiger kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu steigern.

    Förderprogramm "Touristische Infrastruktur"

    Ebenfalls bietet die NBank das Förderprogramm "Touristische Projekte" an. Ziel der Förderung ist es, touristische Projekte zu unterstützen, die zur Anpassung an ein verändertes Informations- und Reiseverhalten im Tourismus, zur Entwicklung wettbewerbsfähiger Organisations- und Angebotsstrukturen oder zur Anpassung an die Folgen der COVID-19-Pandemie in Niedersachsen beitragen. Somit werden zum Beispiel innovative Marketingprojekte oder die Weiterentwicklung bestehender Projektideen für neuartige touristische Angebote gefördert. 

    Förderprogramm "Touristische Projekte" 

    Im Rahmen des Corona-Sonderprogramms "Tourismus und Gastronomie" wurden Möglichkeiten geschaffen, unter bestimmten Voraussetzungen Mittel aus dem Covid-19-Sondervermögen einzusetzen. Damit die Projekte bei der Verteilung der vorgesehenen Mittel Berücksichtigung finden, müssen die entsprechenden Anträge spätestens bis zum 19.02.2021 bei der NBank vorliegen. Bitte informieren Sie sich bei den Ansprechpartnern und Ansprechpartnerinnen der NBank. 

     

    Die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter beraten Unternehmen ausführlich zu dem Verfahren und der Beantragung von Grundsicherung und Kurzarbeitergeld. Alle wichtigen Informationen auf einem Blick erhalten Sie unter folgendem Link: 

    Neuregelungen in der Grundsicherung

    Übersicht Kurzarbeitergeld und weitere finanzielle Hilfen

     

    Für weitere Auskünfte stehen Frau Bodenhagen (05371 82-454), Herr Spieß (05371 82-488) und Herr Burmeister (05371 82-404) gerne telefonisch zur Verfügung.

     

     

     

    Die wesentliche Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandortes Gifhorn. Die Wirtschaftsförderung ist Partner und Anlaufstelle für angesiedelte und ansiedlungsinteressierte Unternehmen, die die regionalen Standortvorteile von Gifhorn nutzen möchten. Zugleich bildet sie die Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

    Im Landkreis Gifhorn gibt es viele unterschiedliche Standorte nach Maß. Bei der Suche und Entscheidungsfindung ist Ihnen die Wirtschaftsförderung gern behilflich.

    Unternehmensdatenbank

    Regionale Unternehmensdatenbank - ein Informationspool für Investoren und Unternehmen

    In der regionalen Unternehmensdatenbank können sich Investoren, ansiedlungswillige Unternehmen und Einwohner einen Eindruck von den Stärken und Potentialen der Region Braunschweig-Wolfsburg verschaffen.

    Die regionale Unternehmensdatenbank ist eine gemeinsame Entwicklung der Allianz für die Region GmbH und den Wirtschaftsförderungen der Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie der Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel. Sie informiert über besondere Wirtschafts- und Technologieschwerpunkte der Region, verfügbare Gewerbeflächen, Immobilien und Forschungseinrichtungen.

    Ansprechpartner
    Herr Jörg Burmeister
    10.2 Wirtschaftsförderung
    Schlossplatz 1
    38518 Gifhorn
    E-Mail: joerg.burmeister(at)gifhorn.de
    Telefon: 05371 82-404