Wirtschaftsförderung

Aktuelle Informationen zum Coronavirus für Unternehmen:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in einem Maßnahmenpaket die wichtigsten finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten und Liquiditätshilfen zusammengefasst: 

Maßnahmenpaket für Unternehmen

Aktuelle Corona-Zuschüsse im Überblick 

 

Der Bund und das Land Niedersachsen stellen über die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) viele Corona-Sonderprogramme zur Verfügung. Die NBank hat ein Webinar zu den aktuellen Förderprogrammen veranstaltet: 

Aktuelle Corona-Förderprogramme: Webinar der NBank 

Übersicht zu den Hilfsprogrammen der NBank 

Aktuelle Hilfen auf einem Blick


Informationen der NBank zur Rückzahlungspflicht (Überkompensation) Corona-Soforthilfen: 

Die Niedersachsen-Soforthilfe Corona wurde unmittelbar nach Ausbruch der Pandemie aufgelegt, damit Unternehmen eventuelle Liquiditätsengpässe decken können. Sie konnte beantragt und bewilligt werden, als die tatsächlichen Einnahmen und Ausgaben noch nicht feststanden, sondern nur geschätzt werden konnten. Daher war bereits im Bescheid festgesetzt worden, dass eine eventuelle Überkompensation zurückzuzahlen ist. Eine sogenannte Überkompensation kann durch die Gewährung anderer Fördermaßnahmen, Entschädigungsleistungen oder Versicherungsleistungen sowie höherer Umsätze als bei Antragstellung angenommen entstehen. 

Um festzustellen, ob im konkreten Einzelfall eine Rückzahlung aufgrund zu viel erhaltener Hilfen erforderlich ist, sind Antragstellende weiterhin aufgefordert, zeitnah am Rückmeldeverfahren der NBank teilzunehmen. 

Die Frist für Rückzahlungen von zu viel erhaltenen Corona-Soforthilfen wird von der NBank verlängert. Betroffene Antragstellende haben nun bis zum 31. Oktober 2022 Zeit, Rückzahlungen zu leisten. Zuvor war die Frist auf den 28. Februar 2022 festgelegt. 

Informationen der NBank zur Rückzahlungspflicht der Corona-Soforthilfen

Informationen zur Fristverlängerung möglicher Rückzahlungen

 

Derzeit wird zur Unterstützung betroffener Unternehmen vom Bund die Überbrückungshilfe III Plus angeboten. Bis Ende März 2022 knüpft daran die Überbrückungshilfe IV an. Mit der Überbrückungshilfe III Plus werden im Förderzeitraum Juli bis September 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent unterstützt. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt. Die Restart-Prämie ist eine Personalkostenhilfe für Unternehmen, die kurzfristig Personal aus der Kurzarbeit zurückzuholen oder neues Personal einstellen. Die Restart-Prämie kann alternativ zur Personalkostenpauschale beantragt werden. 

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember endet am 31. März 2022 (verlängert). Seit 22. Oktober 2021 können prüfende Dritte auch die Kontoverbindung ändern. Die diesbezügliche Frist wurde ebenfalls auf 31. März 2022 verlängert.

Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus 

FAQ's zur Überbrückungshilfe III Plus 

Pressemitteilung Überbrückungshilfe IV

 

Wichtig: 

Freiwillige Schließung
Unternehmen, für die der laufende Geschäftsbetrieb wegen behördlich angeordneter Corona-bedingter Maßnahmen unwirtschaftlich wäre (z.B. Konzertveranstalter), können auch bei freiwilliger Schließung die Überbrückungshilfe-III-Plus beantragen. Der Antragsteller hat die wirtschaftlichen Beweggründe der freiwilligen Schließung oder Einschränkung des Geschäftsbetriebs dem prüfenden Dritten gegenüber glaubhaft darzulegen. Diese Regelung gilt ausschließlich für den Zeitraum 01. November. bis 31. Dezember 2021.

Antragsberechtigung Überbrückungshilfe III Plus bei freiwilliger Schließung

 

Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst die Förderzeiträume 1. Juli bis 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Die Förderbedingungen für beide Förderzeiträume sind identisch. Die Neustarthilfe Plus unterstützt weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Die Antragsfrist für den Förderzeitraum Juli bis September 2021 endet am 31. März 2022. Die Antragsfrist für den Förderzeitraum Oktober bis Dezember 2021 endet ebenfalls am 31. März 2022. Die Fristen für Änderungsanträge und Änderungen der Kontoverbindungen wurden ebenfalls bis 31. März 2022 verlängert. Die beiden Förderzeiträume müssen separat beantragt werden.

Informationen zur Neustarthilfe Plus

FAQ's Neustarthilfe Plus

 

Weiterhin können als Ausnahme sogenannte "Härtefallhilfen" gewährt werden. Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine Härtefallhilfe erhält. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Härtefallhilfe und sie wird nur gewährt, sofern aus den bestehenden Hilfsprogrammen keine Leistungen gewährt wurden. 

Informationen Härtefallhilfen Niedersachsen

 

Unternehmen des Gaststättengewerbes haben seit dem 10. Dezember 2021 wieder die Möglichkeit, einen Antrag im Corona-Sonderprogramm Niedrigschwellige Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe zu stellen. Unternehmen, die bereits einen Zuwendungsbescheid in diesem Förderprogramm erhalten haben, sind nicht erneut antragsberechtigt. 

Eine Antragstellung kann nur mit der neusten Version des Antragsformulars erfolgen und ist nur solange möglich, wie Fördermittel vorhanden sind. Das Gaststättenförderprogramm umfasst 55 Millionen Euro.

Gefördert werden z.B. 

  • Investitionen, die einer nachhaltigen Betriebsführung in ökologischer, ökonomischer und/oder sozialer Hinsicht dienen oder
  • Investitionen, die bestehende Arbeitsprozesse optimieren und damit Arbeitsplätze und/oder den Weiterbetrieb des Unternehmens sichern
  • Investitionsgüter, deren gewöhnliche Nutzungsdauer mindestens fünf Jahre beträgt

Informationen zur Niedrigschwelligen Investitionsförderung für das Gaststättengewerbe

 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet umfangreiche Liquiditätskredite für Unternehmen an. Mit dem "Investitionskredit für kommunale und soziale Unternehmen (IKU)" haben auch gemeinnützige und kommunale Unternehmen die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu erhalten: 

Kfw-Corona-Hilfen für Unternehmen 

Investitionskredit für kommunale und soziale Unternehmen

 

Auch wurde das Hilfsprogramm "Ausbildungsplätze sichern" entwickelt und beschlossen. Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. 

Die Ausbildungsprämie fördert KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

    Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.

    Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.
     

    Informationen der Arbeitsagentur zur Ausbildungsprämie

    Flyer der Bundesagentur für Arbeit zum Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

    zur Antragstellung


    Darüber hinaus fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Unternehmen können Zuschüsse für Investitionen in digitale Technologien und für Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen beantragen. Antragsberechtigt sind Betriebe der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks und der freien Berufe mit 3 bis 499 Beschäftigten. Projektträger ist der DLR-Projektträger.

    Informationen zum Bundesförderprogramm "Digital jetzt"

    Richtlinie zum Förderung "Digital jetzt"

     

    Die NBank bietet neben dem Digitalbonus Niedersachsen für Unternehmen auch ein Förderprogramm für eingetragene Vereine und gemeinnützige Körperschaften an. Mithilfe des "Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen" können Vereine und gemeinnützige Körperschaften einen Zuschuss für Investitionen in die Digitalisierung oder IT-Sicherheit beantragen. 

    Informationen zum Digitalbonus Niedersachsen 

    Informationen zum Digitalbonus für Vereine und gemeinnützige Körperschaften 

     

    Ebenfalls können über die NBank Zuschüsse für den Bereich Tourismus beantragt werden. Das Förderprogramm "Touristische Infrastruktur" richtet sich an kommunale Gebietskörperschaften oder juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die ein Vorhaben im Bereich touristische Entwicklung durchführen wollen. Die Förderung zielt darauf ab, durch die Umsetzung touristischer Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit ansässiger kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu steigern.

    Förderprogramm "Touristische Infrastruktur"

    Ebenfalls bietet die NBank das Förderprogramm "Touristische Projekte" an. Ziel der Förderung ist es, touristische Projekte zu unterstützen, die zur Anpassung an ein verändertes Informations- und Reiseverhalten im Tourismus, zur Entwicklung wettbewerbsfähiger Organisations- und Angebotsstrukturen oder zur Anpassung an die Folgen der COVID-19-Pandemie in Niedersachsen beitragen. Somit werden zum Beispiel innovative Marketingprojekte oder die Weiterentwicklung bestehender Projektideen für neuartige touristische Angebote gefördert. 

    Förderprogramm "Touristische Projekte" 

    Im Rahmen des Corona-Sonderprogramms "Tourismus und Gastronomie" wurden Möglichkeiten geschaffen, unter bestimmten Voraussetzungen Mittel aus dem Covid-19-Sondervermögen einzusetzen. Bitte informieren Sie sich bei den Ansprechpartnern und Ansprechpartnerinnen der NBank. 

     

    Die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter beraten Unternehmen ausführlich zu dem Verfahren und der Beantragung von Grundsicherung und Kurzarbeitergeld. Alle wichtigen Informationen auf einem Blick erhalten Sie unter folgendem Link: 

    FAQ's der Bundesagentur für Arbeit zur Grundsicherung

    Übersicht Kurzarbeitergeld und weitere finanzielle Hilfen

     

    Für weitere Auskünfte stehen Frau Bodenhagen (05371 82-454), Herr Spieß (05371 82-488) und Herr Burmeister-Wegner (05371 82-404) gerne telefonisch zur Verfügung.

     

     

     

    Die wesentliche Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandortes Gifhorn. Die Wirtschaftsförderung ist Partner und Anlaufstelle für angesiedelte und ansiedlungsinteressierte Unternehmen, die die regionalen Standortvorteile von Gifhorn nutzen möchten. Zugleich bildet sie die Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

    Im Landkreis Gifhorn gibt es viele unterschiedliche Standorte nach Maß. Bei der Suche und Entscheidungsfindung ist Ihnen die Wirtschaftsförderung gern behilflich.

    Unternehmensdatenbank

    Regionale Unternehmensdatenbank - ein Informationspool für Investoren und Unternehmen

    In der regionalen Unternehmensdatenbank können sich Investoren, ansiedlungswillige Unternehmen und Einwohner einen Eindruck von den Stärken und Potentialen der Region Braunschweig-Wolfsburg verschaffen.

    Die regionale Unternehmensdatenbank ist eine gemeinsame Entwicklung der Allianz für die Region GmbH und den Wirtschaftsförderungen der Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie der Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel. Sie informiert über besondere Wirtschafts- und Technologieschwerpunkte der Region, verfügbare Gewerbeflächen, Immobilien und Forschungseinrichtungen.

    Ansprechpartner
    Herr Jörg Burmeister
    10.2 Wirtschaftsförderung
    Schlossplatz 1
    38518 Gifhorn
    E-Mail: joerg.burmeister(at)gifhorn.de
    Telefon: 05371 82-404