Jagdschein

Wer die Jagd ausüben will, muss erfolgreich eine Jägerprüfung ablegen und einen Jagdschein lösen.


Die Jägerprüfung wird durch die zuständige Stelle abgenommen. Die umfangreiche Prüfung setzt sich zusammen aus der Schieß-, der schriftlichen und der mündlich-praktischen Prüfung. Vorbereitungskurse für die Jägerprüfung werden von den Kreisgruppen der Landesjägerschaft und von privaten Jagdschulen angeboten. Die Teilnahme an einem Kurs als Vorbereitung auf die Prüfung wird dringend empfohlen.


Um dem Bedürfnis des interessierten Personenkreises gerecht zu werden, werden sowohl Intensivkurse von kurzer Dauer als auch über mehrere Monate dauernde Kurse zur Auswahl angeboten.


Voraussetzungen für die Erteilung eines Jagdscheins:


  • Körperliche Eignung
  • Zuverlässigkeit
  • bestandene Jägerprüfung


Der Jagdschein alleine berechtigt noch nicht zur Jagdausübung. Daneben ist eine privatrechtliche Erlaubnis zur Jagdausübung in einem Jagdbezirk erforderlich. Diese erhält man z. B. durch die Pacht eines Jagdreviers, durch die Ausstellung eines Jagderlaubnisscheines oder durch die Jagdeinladung eines Revierinhabers.


Bei der Erteilung von Jagdscheinen, die von ausländischen Mitbürgern genutzt werden sollen, gelten weitere Anforderungen, über die die Jagdbehörde des Landkreises Gifhorn im Einzelfall Auskunft gibt.


Hinweis: Ab Januar kann bereits der Jagdschein für das kommende Jagdjahr beantragt werden.


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Gebühren

  • Jahresjagdschein 75,00 Euro (ermäßigt: 17,50 Euro)
  • Dreijahresjagdschein 190,00 Euro (ermäßigt: 47,50 Euro)
  • Tagesjagdschein 25,00 Euro
  • Jahresjugendjagdschein 30,00 Euro
  • Jahresfalknerjagdschein 30,00 Euro
  • Dreijahresfalknerjagdschein 80,00 Euro


Alle Gebühren inklusive der an das Land Niedersachsen abzuführende Jagdabgabe.



Unterlagen

Erforderliche Unterlagen für die Ausstellung (oder Verlängerung) eines Jagdscheines:


  • Zeugnis über die bestandene Jägerprüfung im Original (bei erstmaliger Beantragung)
  • Passbild (nur bei erstmaliger Ausstellung und Neuausstellung)
  • Nachweis über eine gesetzliche Jagdhaftpflichtversicherung


Die zuständige Stelle beantragt zusätzlich eine unbeschränkte Auskunft aus dem Bundeszentralregister. Bestimmte Eintragungen nach einem streng angelegten Maßstab verbieten die Ausstellung des Jagdscheines bzw. bewirken dessen sofortige Entziehung.