Wirtschaftsförderung

Aktuelle Informationen zum Coronavirus für Unternehmen:

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat in einem Maßnahmenpaket die wichtigsten finanziellen Unterstützungsmöglichkeiten und Liquiditätshilfen zusammengefasst: 

Maßnahmenpaket für Unternehmen

Aktuelle Corona-Zuschüsse im Überblick 

 

Der Bund und das Land Niedersachsen stellen über die Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen (NBank) viele Corona-Sonderprogramme zur Verfügung. Die NBank hat ein Webinar zu den aktuellen Förderprogrammen veranstaltet: 

Aktuelle Corona-Förderprogramme: Webinar der NBank 

Übersicht zu den Hilfsprogrammen der NBank 

Aktuelle Hilfen auf einem Blick 

 

Mit der Überbrückungshilfe III werden Unternehmen, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe aller Branchen bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten unterstützt, wenn sie im Förderzeitraum 1. November 2020 bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt Umsatzrückgänge hatten. Die Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist seit dem 10. Februar möglich.  

Die Überbrückungshilfe III kann nun auch von jungen Unternehmen bis zum Gründungsdatum 31. Oktober 2020 beantragt werden. 

Mitteilung des Bundeswirtschaftsministeriums

Die Kriterien für die Antragsberechtigung wurden vereinfacht. Sofern ein Unternehmen in einem Monat einen Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 zu verzeichnen hat, z.B. wegen einer Corona-bedingten Betriebsschließung oder weil aufgrund der Corona-Einschränkungen weniger Kunden kamen, kann es einen Antrag auf die Überbrückungshilfe III stellen. Unternehmen können die Überbrückungshilfe III für jeden Monat beantragen, in dem ein entsprechender Umsatzeinbruch vorliegt. Der Förderzeitraum umfasst den November 2020 bis Juni 2021. Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021. Die Antragstellung erfolgt über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de 

Um dem Infektionsgeschehen positiv entgegenzuwirken, wird Unternehmen die Bereitstellung eines Testangebotes für Mitarbeiter*innen empfohlen. Die Kosten müssen grundsätzlich von den Unternehmen getragen werden, können jedoch im Rahmen der Überbrückungshilfe III geltend gemacht werden. Förderfähige Hygienemaßnahmen sind z.B. Einmalartikel zur Umsetzung von Hygienemaßnahmen, wie Schnelltests, Desinfektionsmittel und Schutzmasken. Auch Schulungen von Mitarbeiter*innen zu Hygienemaßnahmen sind förderfähig. 

Die wichtigsten Informationen stellt Ihnen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie zur Verfügung: 

Informationen zur Überbrückungshilfe III

FAQ's zur Überbrückungshilfe III

Antragstellung für die Überbrückungshilfe III ist gestartet 

 

Als weitere Unterstützung wird derzeit die Überbrückungshilfe III Plus angeboten. Mit der Überbrückungshilfe III Plus werden im Förderzeitraum Juli bis September 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent unterstützt. Die Konditionen entsprechen denen der Überbrückungshilfe III. Zusätzlich wird eine Restart-Prämie gewährt. Die Restart-Prämie ist eine Personalkostenhilfe für Unternehmen, die kurzfristig Personal aus der Kurzarbeit zurückzuholen oder neues Personal einstellen. Die Restart-Prämie kann alternativ zur Personalkostenpauschale beantragt werden Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte und ist bis zum 31. Oktober 2021 möglich, 

Informationen zur Überbrückungshilfe III Plus 

FAQ's zur Überbrückungshilfe III Plus 

 

Mit der Neustarthilfe werden Soloselbständige unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit im Förderzeitraum 1. Januar bis 30. Juni 2021 Corona-bedingt eingeschränkt ist und für welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III nicht in Frage kommt. Soloselbstständige können einmalig die Neustarthilfe von bis zu 7.500 Euro beantragen. Eine gleichzeitige Antragstellung für eine Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe III ist nicht möglich. Der Antrag kann direkt gestellt werden und die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Neustarthilfe: Informationen und Antragstellung

FAQ's Neustarthilfe 

Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst den Förderzeitraum 1. Juli - 30. September 2021. Sie unterstützt weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.

Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021.

Informationen zur Neustarthilfe Plus

FAQ's Neustarthilfe Plus

 

Weiterhin können als Ausnahme sogenannte "Härtefallhilfen" gewährt werden. Die Härtefallhilfen werden durch die Länder geregelt. Das jeweilige Bundesland prüft den Einzelfall und entscheidet nach eigenem Ermessen, wer eine Härtefallhilfe erhält. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Härtefallhilfe und sie wird nur gewährt, sofern aus den bestehenden Hilfsprogrammen keine Leistungen gewährt wurden. 

Informationen Härtefallhilfen Niedersachsen

 

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet umfangreiche Liquiditätskredite für Unternehmen an. Mit dem "Investitionskredit für kommunale und soziale Unternehmen (IKU)" haben auch gemeinnützige und kommunale Unternehmen die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung zu erhalten: 

Kfw-Corona-Hilfen für Unternehmen 

Investitionskredit für kommunale und soziale Unternehmen

 

Auch wurde das Hilfsprogramm "Ausbildungsplätze sichern" entwickelt und beschlossen. Gefördert werden Betriebe mit bis zu 249 Beschäftigten, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. 

Die Ausbildungsprämie fördert KMU, die in erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen sind und dennoch gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abschließen, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019. Die Prämie besteht aus einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag.

    Alternativ gibt es die Ausbildungsprämie plus für zusätzliche Ausbildungsverträge. In diesem Fall beträgt der Zuschuss einmalig 3.000 Euro pro zusätzlichem Ausbildungsvertrag.

    Beide Zuschüsse werden nach der erfolgreich abgeschlossenen Probezeit ausgezahlt.
     

    Informationen der Arbeitsagentur zur Ausbildungsprämie

    Flyer der Bundesagentur für Arbeit zum Bundesprogramm "Ausbildungsplätze sichern"

    zur Antragstellung


    Darüber hinaus fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit dem Programm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“. Unternehmen können Zuschüsse für Investitionen in digitale Technologien und für Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen beantragen. Antragsberechtigt sind Betriebe der gewerblichen Wirtschaft, des Handwerks und der freien Berufe mit 3 bis 499 Beschäftigten. Projektträger ist der DLR-Projektträger.

    Informationen zum Bundesförderprogramm "Digital jetzt"

    Richtlinie zum Förderung "Digital jetzt"

     

    Die NBank bietet neben dem Digitalbonus Niedersachsen für Unternehmen auch ein Förderprogramm für eingetragene Vereine und gemeinnützige Körperschaften an. Mithilfe des "Digitalbonus.Vereine.Niedersachsen" können Vereine und gemeinnützige Körperschaften einen Zuschuss für Investitionen in die Digitalisierung oder IT-Sicherheit beantragen. 

    Informationen zum Digitalbonus Niedersachsen 

    Informationen zum Digitalbonus für Vereine und gemeinnützige Körperschaften 

     

    Ebenfalls können über die NBank Zuschüsse für den Bereich Tourismus beantragt werden. Das Förderprogramm "Touristische Infrastruktur" richtet sich an kommunale Gebietskörperschaften oder juristische Personen des öffentlichen und privaten Rechts, die ein Vorhaben im Bereich touristische Entwicklung durchführen wollen. Die Förderung zielt darauf ab, durch die Umsetzung touristischer Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit ansässiger kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU) zu steigern.

    Förderprogramm "Touristische Infrastruktur"

    Ebenfalls bietet die NBank das Förderprogramm "Touristische Projekte" an. Ziel der Förderung ist es, touristische Projekte zu unterstützen, die zur Anpassung an ein verändertes Informations- und Reiseverhalten im Tourismus, zur Entwicklung wettbewerbsfähiger Organisations- und Angebotsstrukturen oder zur Anpassung an die Folgen der COVID-19-Pandemie in Niedersachsen beitragen. Somit werden zum Beispiel innovative Marketingprojekte oder die Weiterentwicklung bestehender Projektideen für neuartige touristische Angebote gefördert. 

    Förderprogramm "Touristische Projekte" 

    Im Rahmen des Corona-Sonderprogramms "Tourismus und Gastronomie" wurden Möglichkeiten geschaffen, unter bestimmten Voraussetzungen Mittel aus dem Covid-19-Sondervermögen einzusetzen. Bitte informieren Sie sich bei den Ansprechpartnern und Ansprechpartnerinnen der NBank. 

     

    Die Bundesagentur für Arbeit und das Jobcenter beraten Unternehmen ausführlich zu dem Verfahren und der Beantragung von Grundsicherung und Kurzarbeitergeld. Alle wichtigen Informationen auf einem Blick erhalten Sie unter folgendem Link: 

    Neuregelungen in der Grundsicherung

    Übersicht Kurzarbeitergeld und weitere finanzielle Hilfen

     

    Für weitere Auskünfte stehen Frau Bodenhagen (05371 82-454), Herr Spieß (05371 82-488) und Herr Burmeister (05371 82-404) gerne telefonisch zur Verfügung.

     

     

     

    Die wesentliche Aufgabe der Wirtschaftsförderung ist die nachhaltige Stärkung des Wirtschaftsstandortes Gifhorn. Die Wirtschaftsförderung ist Partner und Anlaufstelle für angesiedelte und ansiedlungsinteressierte Unternehmen, die die regionalen Standortvorteile von Gifhorn nutzen möchten. Zugleich bildet sie die Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

    Im Landkreis Gifhorn gibt es viele unterschiedliche Standorte nach Maß. Bei der Suche und Entscheidungsfindung ist Ihnen die Wirtschaftsförderung gern behilflich.

    Unternehmensdatenbank

    Regionale Unternehmensdatenbank - ein Informationspool für Investoren und Unternehmen

    In der regionalen Unternehmensdatenbank können sich Investoren, ansiedlungswillige Unternehmen und Einwohner einen Eindruck von den Stärken und Potentialen der Region Braunschweig-Wolfsburg verschaffen.

    Die regionale Unternehmensdatenbank ist eine gemeinsame Entwicklung der Allianz für die Region GmbH und den Wirtschaftsförderungen der Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie der Landkreise Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine und Wolfenbüttel. Sie informiert über besondere Wirtschafts- und Technologieschwerpunkte der Region, verfügbare Gewerbeflächen, Immobilien und Forschungseinrichtungen.

    Ansprechpartner
    Herr Jörg Burmeister
    10.2 Wirtschaftsförderung
    Schlossplatz 1
    38518 Gifhorn
    E-Mail: joerg.burmeister(at)gifhorn.de
    Telefon: 05371 82-404