Handlungsfeld 2: Zukunftsperspektiven für (junge) Frauen und Migranten schaffen

(Junge) Frauen sollen in der Region gehalten beziehungsweise für die Region zurückgewonnen werden. Dies soll auf zwei Wegen erfolgen: Einerseits wird der Versuch unternommen, junge Frauen aus der Region schon im Rahmen ihrer Schullaufbahn für eher männeraffine, technische Berufe zu interessieren, das heißt diesbezügliche Berufsorientierung anzubieten. Weiterhin soll zusammen mit regionalen Unternehmen und der Arbeitsverwaltung eine Initiative zur Schaffung von mehr frauenaffinen Arbeits- und Ausbildungsplätzen gestartet werden.

Dem Handlungsfeld „Zukunftsperspektiven für (junge) Frauen schaffen“ sind folgende Maßnahmenfelder zugeordnet:

  • Frauenarbeitsplätze
  • Berufsorientierung
  • Bildungsmaßnahmen

Gefördert werden folgende Maßnahmen:

  • Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen (zur Sensibilisierung, aber auch zur Weiterbildung/Qualifizierung)
  • Förderung von Arbeitsplätzen für Frauen
  • Förderung von Ausbildungsplätzen für Mädchen / Frauen
  • Förderung von Räumen und Gebäuden, die im Zusammenhang mit der Schaffung von Frauenarbeits/-ausbildungsplätzen erforderlich werden
  • Öffentlichkeits- und Vernetzungsarbeit
  • Berufsorientierungs- und Bildungsmaßnahmen für (junge) Migranten unter der Maßgabe, dass sie als Grundlage und Schwerpunkt die elementaren, grundrechtlich garantierten Rechtspositionen, die der Staat zu achten und zu schützen hat, beinhalten. Dazu gehört nicht nur die Religionsfreiheit, sondern z.B. auch das Verbot der Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Schutz der physischen und psychischen Integrität, der sexuellen Orientierung, der Gleichberechtigung von Mann und Frau, die Ehefreiheit oder das Recht auf Schulbildung.