Die Region

Die Nachhaltigkeitsregion Isenhagener Land liegt im nördlichen Landkreis Gifhorn im Osten von Niedersachsen an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt. Die Region wird gebildet aus der Stadt Wittingen und den Samtgemeinden Brome, Hankensbüttel und Wesendorf, die bis 1932 als historischer Landkreis Isenhagen verwaltungspolitische Eigenständigkeit besaßen. Auch heute noch werden die Verwaltungseinheiten im nördlichen Kreisgebiet Gifhorns als „Isenhagener Land“ bezeichnet und weisen eine eigene regionale Identität auf.

In geographischer Hinsicht ist die 928 km² große Region durch das Einzugsgebiet des Flusses Ise geprägt, welches den größten Teil der Region entwässert und dem Landstrich den Namen gab. Naturräumlich ist die Nachhaltigkeitsregion Isenhagener Land zur östlichen Südheide zu rechnen. Sie ist durch hohe Sanderflächen und Endmoränenkämme gekennzeichnet.

Das Isenhagener Land weist eine Einwohnerzahl von rund 52.000 Einwohnern auf. Mit einer Bevölkerungsdichte von 55,8 Einwohnern/km² und einem Siedlungsflächenanteil von 3,2% ist die Nachhaltigkeitsregion einheitlich ländlich geprägt.
 

In der gesamten Region besitzt die Landwirtschaft eine relativ hohe ökonomische und soziale, aber auch ökologische Bedeutung; der Anteil landwirtschaftlicher Nutzfläche beträgt 52 % zuzüglich 36 % Forstflächen. Mit Blick auf regionale Wirtschaftsunternehmen sind große und mittelständische Betriebe deutlich unterrepräsentiert. Gegenüber dem südlichen Bereich des Landkreises Gifhorn verfügt der Nordkreis aufgrund seiner Entfernung zu Ballungszentren, insbesondere zum Verdichtungsraum Wolfsburg/Wolfenbüttel/Salzgitter, über ein eingeschränktes wirtschaftliches Entwicklungspotenzial.