Auswahlkriterien

Die Projektauswahlkriterien setzen sich aus drei Elementen zusammen:

  • Mindestkriterien: Diese Kriterien muss jeder Projektträger erfüllen, um am LEADER-Prozess teilnehmen zu können.
    Hier finden Sie die Mindestkriterien für den LEADER-Prozess.
  • Handlungsfeld-übergreifende Qualitätskriterien: Dieser Prüfschritt wird bei allen eingereichten Projektideen gleichermaßen durchgeführt.
    Hier finden Sie die Handlungsfeld-übergreifenden Qualitätskriterien
  • Handlungsfeld-spezifische Qualitätskriterien: Anschließend erfolgt die Bewertung der Qualität der eingereichten Vorhaben hinsichtlich der Zielerreichung in den einzelnen Handlungsfelder. Grundlage dafür sind Checklisten, die sich jeweils auf ein Handlungsfeld beziehen. Für Ihr Projekt ist nur der Bewertungsbogen für das Handlungsfeld relevant, in das es eingeordnet wird.
    Hier finden Sie die Qualitätskriterien für die Handlungsfelder Regionale Identität erhöhen, Zukunftsperspektiven für junge Frauen schaffen, Alltagsunterstützungen anbieten, Ortsmitten stärken

Bei Erfüllung der Mindestkriterien und mindestens einem Handlungsfeld-spezifischen Qualitätskriterium kann der Projektträger im LEADER-Prozess eine Sockelförderung von 50 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten zur Projektumsetzung erhalten.

Bei Erfüllung von zumindest einem Teil der dargestellten Qualitätskriterien kann der Projektträger im LEADER-Prozess verschiedene Bonusstufen erreichen, sodass sich der mögliche Fördersatz erhöht. Die Schwellenwerte und Erhöhungsbeträge sind im jeweiligen Prüfbogen vermerkt. Maximal ist über LEADER eine Projektförderung in Höhe von 75 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten möglich. Ausgenommen hiervon sind Kooperationsprojekte der LAG.

Als kommunale Antragssteller gelten in der Qualitätsprüfung Gebietskörperschaften.

Ein Rechtsanspruch der Antragsstellerin oder des Antragsstellers auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht.