Osterfeuer ja, aber bitte unter Beachtung des Artenschutzes

veröffentlicht: am 26.03.2019     Presseinformation

Die Veranstaltung eines Osterfeuers gehört für viele traditionell zum Beginn des Osterfestes dazu. Um die Natur jedoch nicht mehr als notwendig zu belasten, bittet die Untere Natur-schutzbehörde dringend um Beachtung der folgend aufgeführten Hinweise und Vorschriften:

Aus Artenschutzgründen sollte das Material für das Osterfeuer nicht länger als 14 Tage vor der Veranstaltung am Brennplatz zusammengetragen werden.

Das gesammelte Material auf den Osterfeuerplätzen wird von vielen Kleintierarten wie z. B. Kleinvögeln, Wildbienen, Kröten, Käfer, Wiesel und Igel als idealer Lebensraum angesehen und auch sehr schnell angenommen. Damit die Tiere Gelegenheit zur Flucht haben, ist es unbedingt notwendig, am Tag vor dem Anzünden des Feuers den Holzhaufen umzuschichten. Versuche, etwaige Tiere durch Lärm zu verscheuchen, laufen in der Regel ins Leere; da sich die Tiere ggfs. nur noch weiter im Holzhaufen verkriechen.

In diesem Zusammenhang wird nochmals darauf hingewiesen, dass nur unbehandeltes Holz, trockenes Reisig und Gehölzrückschnitte als geeignetes Brennmaterial gesammelt werden darf. Großstückige Hölzer und Baumstümpfe sind von der Verbrennung ausgeschlossen.

Die vollständig ausgekühlten Reste des Osterfeuers sind abzuräumen und frühestens 21 Tage nach Ende der Osterfeiertage nach Absprache mit einem Mitarbeiter der Zentralen Entsorgungsanlage Wesendorf unter der Tel.-Nr. 05376/97 99 11 zur Zentralen Entsorgungs-anlage in Wesendorf zu bringen. Eine direkte Anlieferung der Osterfeuerreste auf der Umschlaganlage der Fa. Asche in Gifhorn ist nicht zulässig.

Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass die Veranstalter ein Osterfeuer im Vorhinein bei dem Ordnungsamt der jeweiligen Gemeinde, Samtgemeinde oder Stadt anzumelden haben.