In einer Zusammenkunft mit den Hauptverwaltungsbeamten aus den Mitgliedskommunen unterzeichnete Landrat Dr. Andreas Ebel die neue Vereinbarung zur „Offenen Jugendarbeit“, die anschließend im Umlaufverfahren von allen Gebietseinheiten gegengezeichnet wurde

In einer Zusammenkunft mit den Hauptverwaltungsbeamten aus den Mitgliedskommunen unterzeichnete Landrat Dr. Andreas Ebel die neue Vereinbarung zur „Offenen Jugendarbeit“, die anschließend im Umlaufverfahren von allen Gebietseinheiten gegengezeichnet wurde. Hintere Reihe v.l.n.r.: Matthias Nerlich, Bürgermeister Stadt Gifhorn, Hans Friedrich Metzlaff, Samtgemeindebürgermeister Isenbüttel, Ralf Heuer, Erster Samtgemeinderat Meinersen, Ines Kiehlhorn, Samtgemeindebürgermeisterin Papenteich, Karl Ridder, Bürgermeister Stadt Wittingen, Volker Arms, Bürgermeister Gemeinde Sassenburg; vordere Reihe v.l.n.r.: Andreas Taebel, Samtgemeindebürgermeister Hankensbüttel, Landrat Dr. Andreas Ebel, Manuela Peckmann, Samtgemeindebürgermeisterin Brome.

Neue Vereinbarung zur „Offenen Jugendarbeit"

veröffentlicht: am 20.11.2018     Presseinformation

Der Landkreis Gifhorn hat mit seinen kreisangehörigen Kommunen eine Änderung der bisherigen Vereinbarung über die Wahrnehmung der Aufgaben im Bereich der öffentlichen Jugendhilfe – Jugendarbeit – verabredet. Da der Vertrag nach einem Umlaufverfahren nun von allen Vertragspartnern unterzeichnet ist, tritt diese Vereinbarung rückwirkend zum 1. Januar 2018 in Kraft.

Die neue Vereinbarung ersetzt die bislang immer noch geltende Übereinkunft aus dem Jahr 1994. Landrat Dr. Andreas Ebel zeigt sich zufrieden: „Mit dieser Anpassung tragen wir den veränderten Anforderungen an eine moderne Jugendarbeit in unseren Kommunen Rechnung. Sie konnte nach sehr konstruktiven Verhandlungen unter Einbeziehung der zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den örtlichen Jugendpflegen und der Kreisjugendpflege  entwickelt und mit allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern abgestimmt werden.“

„Die Vereinbarung trägt der größeren Kostenbelastung der Kommunen Rechnung und erhöht den Personalkostenzuschuss durch den Landkreis um 20 Prozent. Demgegenüber erhält der Landkreis als örtlicher Träger der öffentlichen Jugendhilfe durch Vorlage einer Konzeption und ein erweitertes Berichtswesen mehr Einblicke in die konkrete Arbeit in den Kommunen“, erläutert der Landrat die wesentlichen Änderungen.

Darüber hinaus konnte auf Wunsch der Kommunen vereinbart werden, dass die gewährten Personalkostenzuschüsse in den nächsten Jahren parallel zur Lohn- und Gehaltsentwicklung im öffentlichen Dienst angepasst werden.