Ausländerrecht: Verpflichtungserklärungen bei Kurzaufenthalten

In vielen Fällen ist es bei der Visumsbeantragung bei der deutschen Botschaft im Ausland erforderlich, für Ihren Besuch eine Verpflichtungserklärung gegenüber der Ausländerbehörde abzugeben. Diese Erklärung wird auf Antrag erstellt. Sie verpflichten sich darin, für alle eventuell entstehenden Kosten, wie z. B.


  • Versorgung mit Wohnraum und den Bedarf des täglichen Lebens 
  • Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit 
  • Aufwendungen für die Rückreise


aufzukommen.
Weitere Einzelheiten hierzu finden Sie in unserem Hinweisblatt bzw. der Erklärung des Verpflichtungsgebers (Belehrung). Das zur Abgabe einer Verpflichtungserklärung erforderliche Formblatt mit den persönlichen Daten des Verpflichtungsgebers und des Gastes ist ebenfalls nachfolgend abrufbar.


Hinweis: Die Visumentscheidung selbst obliegt der zuständigen deutschen Auslandsvertretung. Informationen zum Visumsverfahren finden Sie auf den Internetseiten des Auswärtigen Amtes.



Gebühren

29 Euro



Unterlagen

Im Allgemeinen sind zur Beantragung folgende Unterlagen notwendig:


  • Antrag 
  • gültiger Personalausweis oder gültiger Reisepass


Für die Überprüfung der Bonität (Zahlungsfähigkeit) des Erklärenden sind zusätzlich folgende Unterlagen mitzubringen:


  • aktuelle Einkommensnachweise der/des Einladenden 
  • bei Selbstständigen und freiberuflich tätigen Personen
    • der letzte Einkommensteuerbescheid oder
    • die aktuelle Gewinn- und Verlustrechnung vom Steuerberater


Setzen Sie sich für eine abschließende Information mit den Mitarbeitern der Ausländerbehörde in Verbindung.
Im Einzelfall kann darüber hinaus noch die Vorlage zusätzlicher Nachweise erforderlich sein.