Regelungen zum eingeschränkten Betrieb in Kindertagesstätten ab dem 08.03.2021

Auf Basis des Bund-Länder-Beschlusses vom 03.03.2021 hat das Land Niedersachsen seine Corona-Verordnung angepasst. Demnach wechseln die Kindertagesstätten ab dem 08.03.2021 wieder in den eingeschränkten Betrieb.

Im Wesentlichen bedeutet dies, dass vorerst allen Kindern wieder ein Betreuungsangebot gemacht wird. Offenen Gruppenkonzepte sowie die Durchmischung von Gruppen sind weiterhin nicht erlaubt. Außerdem bekommt jede Gruppe feste Räumlichkeiten zugewiesen und die Außenflächen sowie Gemeinschaftsräume dürfen nur von einer Gruppe gleichzeitig genutzt werden. Eine Ausnahme ist möglich, wenn die Gemeinschaftsräume oder das Außengelänge groß genug sind, sodass die Gruppen räumlich voneinander getrennt werden können und ständig der Mindestabstand zwischen den Gruppe gewährleistet ist.

 

Hochinzidenzkommune: Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 100

Die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen regelt jedoch auch eine sogenannte "Notbremse". Überschreitet der Landkreis Gifhorn die 7-Tage-Inzidenz von 100, wechseln die Kindertagesstätten erneut in den Notbetrieb.

Im Notbetrieb sieht die Landes-Veordnung eine Notbetreuung in Kleingruppen vor. Dafür hat der Landkreis Gifhorn Handlungsempfehlungen vorbereitet, die auf der neuen Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen basieren und nach denen die Einrichtungsleitungen entscheiden können, welche Kinder einen Anspruch auf Notbetreuung haben. Die maximale Gruppengröße wird seitens des Landes Niedersachsen vorgegeben. Demnach dürfen in Krippengruppen maximal acht Kinder betreut werden, in Kitas 13 Kinder, im Hort zehn Kinder pro Gruppe und in der Kindertagespflege fünf Kinder.

Die Handlungsempfehlungen und die Anträge auf Notbetreuung sind hier abrufbar:

Handlungsempfehlungen Szenario C

Antrag auf Notbetreuung Arbeitnehmer

Arbeitgeberbescheinigung

Rahmenhygieneplan